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Tomatenrose, Liebe hoch zwei!


4. November 2015

Tomatenrose Tomatenrose mit Hackfleisch

Ich bin infiziert. Vom Experimentierwahnsinn! Und seht selbst, was dabei herauskommt: Eine Rose nicht nur für die Liebe, sondern auch für den Magen. Und Liebe geht durch den Magen. Also muss man Rosen essen. Logisch. Die rote Rose ist DAS Symbol der Liebe und Tomaten werden Liebesäpfel genannt.

Als ich prokrastinierend (Aufschieberitis) und kurz vor dem Mittagessen auf Facebook herumklickte, sprangen mir immer wieder diese Rosen in die Augen. Als dann meine Mutter plötzlich eine Whatsapp schickte „Schau mal, was ich gefunden habe“, und wieder eine Rose erschien, hatte ich genug gesehen. Ich machte meine eigene Rose. Und zwar aus TOMATEN!

Auf „Sicher ist lecker“ fand ich zwar die leckersten und ansprechendsten Rezepte , aber die Tomatenrose noch nicht. Tomatenrosen aus dem Glasgewächshaus. Yvonne, die Tomatenrose…

Mein erster Versuch, eine Tomatenrose zu kreieren, ist bezüglich der Kräuter und Gewürze  bestimmt nicht ausgefeilt. Bitte schreibt mir, welche Ideen ihr habt! Könnte man das Ganze auch mit Auberginen machen? Experimentierfreudige unter euch vor!

Gibt es Rezepte, in denen folgende drei Komponenten vorkommen? Blätterteig, Muffinförmchen, Paprika/Aubergine/Tomate.

Rezept:

Ich benutzte für die Tomatenrosen die gleiche Zubereitungsart wie für Apfelrosen, nur eben… anders. Es war sooo einfach! Und sooo lecker!

Der Blätterteig wurde in Streifen geschnitten. Ich habe die längere Seite aufgeteilt, weil ich dann mehr Streifen rausbekomme. Ungefähr eine Daumenlänge breit, dann bekommt man 5 bis 6 Streifen raus.

Dann habe ich fertige Nudelsoße dünn mit dem Rücken eines Esslöffels darauf verstrichen.

Als nächstes habe ich Tomaten mit der Brotschneidemaschine (nicht lachen, das klappt super!) in dünne Scheiben geschnitten und sie längs und überlappend auf die Streifen gelegt, so dass der obere Rand ein winziges bisschen über den Streifen ragte.

Salz, Pfeffer darüber. Dann habe ich den unteren Rand über den unteren Rand der Tomaten geklappt und festgedrückt, das ergibt mehr Stabilität.

Dann vorsichtig zusammenrollen und in eine Muffinform mit Muffinpapiereinlage.

Tomatenscheiben auf Blätterteig Blätterteig mit Tomaten Tomaten-Hackfleischrose

 

Als weiteres Experiment habe ich Hackfleisch angebraten, ein wenig Tomatenmark (und eine halbe Dose gehackte Tomaten) hinein und das dann ebenfalls auf die Streifen verteilt und mit eingerollt. Als Variation habe ich das Hackfleisch als Bett für die Tomatenrosen bereitet.

Ich bin sicher, es gibt noch viele Ideen dazu. Vielleicht hast du Lust, mir eine davon mitzuteilen.

Alles isst Tomatenrose!

Eure Yvonne