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Sonnenschutz und Gesichtspflege aus dem Glasgewächshaus!


28. Juli 2015

Passend zur Urlaubszeit habe ich einen guten Tipp gegen Sonnenbrand für Euch: Tomaten! Mit fünf Tomaten täglich seid Ihr dabei oder einem Glas Tomatensaft. Und so geht’s: Das darin enthaltene Lycopin bindet freie Radikale, die durch UV-Strahlung freigesetzt werden und die Hautalterung beschleunigen. Lycopin kann vom Körper nicht selber hergestellt werden und muss ihm zugeführt werden. Ein Sonnenschutzfaktor von 3-4 wird so einfach lecker gegessen und beugt einem Sonnenbrand vor. Ich finde das toll. Fünf Tomaten am Tag sind ja echt machbar. Dafür, dass man eine schöne Haut behält und sich nicht an das Schlafen im Stehen gewöhnen muss, ist das eine einfache Maßnahme. Übrigens: Je roter die Tomate, desto mehr Lycopin enthält sie.

Gurke verschafft Linderung

Was aber, wenn es einen doch erwischt hat? Was, wenn man schon direkt nach dem Aufwachen aus einem muckeligen Dösen am Strand oder Pool vorsichtig ein paar Mal die neugewonnene Indianerhaut berührt, mit schreckgeweitete Augen feststellt: „Gelb, Rot, Gelb, Rot…!“? Dann sollte man sofort beim Abendbuffet den Gurkensalat plündern und in einem Behältnis auf sein Zimmer schmuggeln. Oder zu Hause: Wenn im Kühlschrank kein Platz mehr ist, weil der Partner gerade versucht sich dort Linderung für seinen Sonnenbrand zu verschaffen, dann holt ihr eine Gurke aus dem Gemüsefach. Einfach in Scheiben oder geraspelt und vielleicht mit Joghurt vermengt auf die betroffenen Stellen auftragen. Die Gurke kühlt, hilft das Brennen zu lindern und unterstützt die Heilung der Haut. Das ist sooo einfach und sooo wirkungsvoll!

Reine Haut durch Tomaten-Salz-Maske

Yvonne_Tomatenmaske_2

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Was ich nicht alles für euch ausprobiere. Also, ich habe im Zuge meiner Recherche eine Maske für einen tollen Teint gefunden. Das ist zumindest, was das Internet verspricht. Ich habe mich für die Tomaten-Salz-Maske entschieden, weil ich Salz auf meiner Haut angenehmer empfinde, als Honig. In manchen Rezepten wird dem Tomatenpüree nämlich ein Esslöffel Honig beigemischt. Das stelle ich mir für den Anfang sehr klebrig vor, also lieber Salz.

Das Rezept sagt, man solle die Tomate mit einer Gabel zerdrücken. Das stellte sich als äußerst schwierig heraus. Oder ich war einfach zu ungeschickt. Also nahm ich lieber den Pürierstab. Anstelle des normalen Salzes, drehte ich schwungvoll grobes Salz aus meiner Mühle. Die Tomate wirkt antibakteriell und das Salz soll die Poren öffnen und eine Art Peelingfunktion erfüllen.

Nachdem ich alles gut gemischt hatte, rieb ich mein Gesicht damit ein. Zum Glück hatte ich eine ziemlich leckere Salzdosis genommen und als mir das Püree in den Mund lief, hatte ich genug zu schnabulieren. Nur Achtung: In die Nase darf es nicht geraten, das aktiviert die Nasenschleimhaut! Was zu beweisen war. Wenn ihr Verletzungen – sprich offene Wunden – im Gesicht habt, ist davon abzuraten. Das brennt wegen des Salzes.

Fazit des Selbstversuchs: Die Haut fühlt sich danach toll, sehr sauber und irgendwie lebendig an. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich so nach einem Eselsmilchbad fühlt, obwohl ich noch nie mit einem Esel gebadet habe.

Empfehlung: Ausprobieren!

Alles isst gut

Euer Versuchskaninchen Yvonne