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Eure Top3 – Gefüllte Aubergine & Diätcurry


3. Oktober 2015

Als nächstes widmete ich mich der gefüllten Aubergine. Ich liebe alles, was gefüllt ist! Mit was auch immer.

Aubergine gerollt

Diese Liebe ist wohl auch in der Kindheit gefestigt worden, weil meine Mutter nie mit langweiligen Kniggeregeln interveniert hat, wenn wir Kinder mit dem Essen gespielt haben. Nur wenn Gäste da waren, mussten wir Contenance bewahren. Wir durften aus Kartoffelbrei Garagen für Fischstäbchen bauen und Muster mit Soße darin zeichnen. Wir durften Gemüse auf dem Teller sortieren und dann nach unserer eigens erstellten Beliebtheitsskala verspeisen. Wir durften Tomaten so essen, wie es uns Spaß machte. Meine Methode war die Loch-Saug-Methode. Ich biss immer ein Loch in die Tomate und saugte genüsslich den Inhalt aus bis die Schale platt war. Dann widmete ich mich der Schale selbst. Lecker! Und bei gefüllten Paprika oder Auberginen durften wir es so essen, wie wir wollten. Natürlich löffelte ich den Inhalt aus und dann kam erst das Behältnis dran. Meiner Mutter war es egal. Hauptsache war, dass es uns schmeckte.

Ich bereitete die gefüllten Auberginen zu. Genau nach dem Rezept, das ich auf Facebook bekommen hatte. Ich finde ja Kalbfleisch und Pinienkerne schon sehr sportlich was den Preis angeht. Aber abgemacht ist abgemacht.

Ich wusste nicht, was die Verfasserin mit in „Scheiben“ schneiden meinte. Längs oder quer? Ich entschied mich für quer, um eine gewissen Tiefe zu schaffen und genug Füllraum zu haben.

Das Rezept ist ja wirklich einfach.

Nur wusste ich auch nicht, wie sich das mit der Tomatensoße verhält. Mit einfüllen? Als Soße dazu geben? Ich hab sie als saftiges Auberginenbett angerichtet.

Mein Sohn aß zwei der gefüllten Auberginen. Lara, meine Tochter, kam später aus der Schule. Also bewahrte ich es ihr im Kühlschrank auf.

Als ich abends den Kühlschrank öffnete, sah ich nur noch ein leeres Auberginenschüsselchen ohne Tomatensoßenunterstand, aus dem jemand den Inhalt ratzeputz und fein säuberlich heraus gekratzt hatte. Hauptsache, es hat geschmeckt. ;)

Melanzane alla mediterranea (Gefüllte Auberginen) Melanzane

Obwohl ich alles wie auf dem Rezept gemacht habe. Mit Pinienkernen habe ich beim Kochen überhaupt keine Erfahrung, außer dass man sie im selbstgemachten Pesto verwendet. Knapp 6 Euro für 60 Gramm Kernchen, das ist eine Investition. Und Kalbfleisch ist auch nicht ohne. Aber das Rezept hatte gewonnen und so kaufte ich und kochte.

Zutaten (pro Person): 1 dicke, reife Aubergine / 80g Kalbshackfleisch / 200g “pelati” (bzw. geschälte Tomaten) / 20g Pinienkerne / ein paar Blätter Basilikum / 1 mittelgroße Zwiebel / 1 Ei / 2 EL geriebenen Parmesan / Olivenöl (extra vergine!) / Salz, Pfeffer

ZubereitungDie Auberginen waschen, in wenige ganz dicke Scheiben schneiden. Das Fruchtfleisch aus den einzelnen Auberginen-”Schüsselchen” herausschaben (es sollte noch mindestens 1 cm Boden bleiben) und ggf. mit Salz bestreuen und 10 min ziehen lassen. Dann unter fließendem Wasser abwaschen und abtrocknen.

In der Zwischenzeit bereitet man eine einfache Tomatensauce zu, indem man die ge­hackte Zweibel glasig dünstet, die geschälten, grob zerkleinerten To­maten (oder “pelati”) hinzufügt, mit Salz und Pfeffer würzt (falls gewünscht auch mit einer Prise Chilipulver) und auf niedriger Flamme etwa 20-25 Minuten dünsten lässt. Zum Schluss den grob zerkleinerten Basilikum hinzufügen.

Für die Fülle vermischt man das Hackfleisch mit dem Ei und den Pinienkernen, sowie dem feinstgehackten Auberginenfruchtfleisch (das man ausgeschabt hat) und den Parmesan. Man salzt und pfeffert.

Mit dieser Farce füllt man die Auberginen-Schüsselchen, die man in die Pfan­ne zu der Tomatensauce gibt. Sollte sich diese zu sehr eingedickt haben, fügt man einige EL Fleischbrühe hinzu. Nun wird bei zugedeckter Pfanne das Ge­richt etwa 20 Minuten dünsten lassen. Fertig ist es, wenn sich beim Einstechen mit einer Gabel das Auberginenfleisch butterweich anfühlt. Ein paar Minuten im Grill geben dem Gericht den letzten Touch.

Diätcurry – superschnell & oberlecker

schnelles Diaetcurry

Bei dem Diätcurry war ich wieder begeistert von der Einfachheit des Rezepts. Und wenn ICH das sage, dann ist es einfach. Ich kann nicht gut kochen und bin dankbar für jede Idee. Das hier ist definitiv eine kurze, schnelle Möglichkeit, zu leckerem Essen zu kommen. Insgesamt dauerte es nicht mal 10 Minuten. Und da ich in zwei Etappen kochen musste, schnippelte ich das Gemüse und die Pute vor und deponierte alles im Kühlschrank.

Auf Knoblauch habe ich verzichtet. Und Curcuma hatten meine Nachbarn glücklicherweise. Ich kannte das gar nicht. Ich würze ja lieber mit Paprikapulver. Das gibt einen so herrlich intensiven Geschmack.

Das Gericht ist wirklich lecker und man spürt die wenigen Kalorien. Ich muss gestehen, ich habe außerhalb des Rezeptes Reis dazu gemacht und beim nächsten Mal werde ich viel mehr Paprika und Zucchini beimischen. Mir war das so zu wenig, ich brauche mehr Saft im Essen! Fazit: Superlecker und super schnell gekocht!

Zutaten: 200g Putenfleisch / 50g Paprika / 50g Zucchini / 30g Kichererbsen / Knoblauch / Currypulver / Curcuma / Pfeffer / Salz

Empfehlung zum Curry Wok: 1 Tasse GymTea (100% natürlich)

Zubereitung des Curry Woks: Paprika, Zucchini und Putenfleisch in Stücke schneiden und zusammen mit den Kichererbsen und geriebenem Knoblauch in eine Pfanne geben. Ca. 12-15 Minuten anbraten und mit Currypulver, Curcuma, Pfeffer und Salz würzen. Eine Portion hat nur 8g Kohlenhydrate – eine gute Mahlzeit zum Abspecken. Zusätzlich zur Low-Carb Mahlzeit empfehlen wir 1 Tasse 100% natürlicher GymTea, um den Stoffwechsel anzukurbeln und das Hungergefühl zu reduzieren.

Also, ran an die Töpfe und nachgekocht :)

In diesem Sinne – alles isst lecker

Eure Yvonne